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Ausbaumöglichkeiten
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 Stefan Diwo
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UNIversal-PLAtine17

5    Ausbaumöglichkeiten der Universalplatine
5.1     ohne alles
 Die einfachste Möglichkeit besteht, wenn man die Stiftleiste mit Drahtbrücken entsprechend ausstattet, daß der Zug auf dem Gleisabschnitt ungeregelt und, ohne daß er ein Signal abgibt, einfach durchfährt. Die Steckverbinder wahren die Möglichkeit des weiteren Ausbaus der Platinen.
 Verwendet man anstelle der Drahtbrücken an den richtigen Stellen eine oder mehrere Dioden, so fahren die Züge bereits mit der richtigen Maximalfahrspannung über das Gleis. Es ist also die gleiche Maximalfahrspannung, die bei später beim kompletten Ausbau der Platine erreicht wird. Die Fahrspannung kann somit einmal auf einen Wert eingestellt werden und braucht dazu nicht verändert werden, wenn eine einfache Version mit Drahtbrücken und Dioden zusammen mit einer teil- oder vollbestückten Platine eingesetzt wird.
 Ohne Platine wird die Stiftleiste mit einer Drahtbrücke und 11 Dioden bestückt. Der Einfachheit halber nehme man sich das Bild 6 und verschalte dem Schaltbild entsprechend.
5.2     mit Platine
 Das Bild 6 kennen wir schon vom Punkt 5.1. Hier können wir die Brücken und die Dioden direkt in die Platine einlöten. Am linken Rand des Bildes sehen wir immer die komplette Belegung bzw. die Anschlußkennzeichnung aller Anschlüsse, in der angedeuteten Platine werden jedoch nur die zum Betreiben der jeweiligen Ausbaustufe benötigten Punkte weitergezeichnet.
5.3     mit einem Besetztmelder
 Möchte man wissen, ob sich ein Zug auf dem gesamten Gleisabschnitt befindet oder nicht, so kann man einen Besetztmelder BMG einsetzen. Dieser wird auf der Platine an der Stelle eingebaut, an der später der Besetztmelder Halt- und Anfahrblock (BMA) seine Funktion ausführen soll. Es wird auf dem Steuerausgang STA BMG das Besetztmeldesignal des Gleises zur Verfügung gestellt, z. B. zur Ausleuchtung am Stellwerk.  Entsprechend dem Bild 7 wird ab sofort bereits die Steuerspannung benötigt zum Betreiben der Besetztmeldeschaltung. Das Symbol der Besetztmeldeschaltung, ein Viereck mit den Buchstaben BMA, soll hier nur als Ersatz für die komplette Schaltung des Besetztmelders stehen.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.4     einfacher Zughalt
 Will man den Zug auf dem Halt- und Anfahrblock anhalten lassen, so wie man es von einfachen Schaltungen mit nur einem Schalter gewohnt ist, so benötigt man einen ABS-Schaltverstärker. Das Symbol für den Schaltverstärker ist ebenfalls ein Viereck mit der Kennzeichnung LV, wobei LV für Leistungsschaltverstärker steht. Eingebaut wird dieser LV am Platz des späteren LVA.  Steuern wir also, wie in Bild 8, den Anschluß STE LVA oder STE HALTEGLEIS EIN an, so wird der Zug die volle Fahrspannung erhalten und mit einem Ruck losfahren. Ohne Ansteuerung wird der Zug auf dem Block wiederum mit einem Ruck stehenbleiben.  Mit einer zusätzlichen Diode zwischen STE SIGNAL GRÜN und dem LVA Steuereingang (S) können wir bereits den richtigen Eingang zum Starten der Züge benutzen. Wir müssen diese Diode aber später wieder ausbauen, sobald die ABS-Automatik eingebaut wird.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.5     komplette Besetztmeldeschaltung
 Die nächstmögliche Ausbaustufe erreicht man laut Bild 9, wenn man alle Besetztmeldeschaltungen einbaut. Somit hat man auch die richtigen Signale von den Gleisabschnitten BME, BMB und BMA an der Stiftleiste zur weiteren Verschaltung zur Verfügung. Es muß hier nur beachtet werden, daß der Masseanschluß des Einfahr- und des Bremsblockes direkt auf Masse liegen und nicht mehr über den BMA auf Masse geklemmt wird.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.6     Einbau aller ABS-Schaltverstärker
 Aus Bild 10 geht hervor, wo die ABS-Schaltverstärker LVE und LVB in die Schaltung integriert werden. Damit aber der Zug wie bisher über die Blöcke LVE und LVB drüberfährt, so legt man entweder die STE LVE und STE LVB oder den Anschluß STE DAUER EIN auf den Pluspol der Steuerspannung. Beim STE DAUER EIN muß aber die Diode zum Steueranschluß LVA noch weggelassen werden, sonst kann man den Zug auf dem Halt- und Anfahrblock nicht mehr anhalten lassen.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereitsmit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.7     ABS-Steuerung
 Zum Einbau der ABS-Automatik und der ABS-Regelung benötigt man alle ABS- Schaltverstärker und alle Besetztmelder. Dazu werden die Taktleitung und die Not-Halt-Steuerleitung zum ersten Mal eingesetzt. Der STE SIGNAL GRÜN wird nun wieder vom LVA getrennt (Diode auslöten !!) und zur ABS-Automatik umgeleitet. Der Zug fährt von nun an auf dem Gleis wie beim Vorbild mit sanfter Bremsung und ebenso sanfter Anfahrt. Die STE DAUER EIN und STE HALTEGLEIS dürfen nun nicht mehr direkt mit der Steuerspannung verschaltet werden. Diese Anschlüsse sind nur noch zu benutzen, wenn der Zug manuell gesteuert werden soll unter Umgehung der ABS-Steuerung. Die Diode zwischen STE DAUER EIN und LVA Steuereingang ist nun einzubauen.  Der Ausgang der ABS-Regelung ist im Bild 11 über eine Drahtbrücke auf 3 Dioden geschaltet, welche das Steuersignal entkoppelt auf die ABS-Schaltverstärker geben.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.8     Fahrtrichtungsumschaltung in allen Ausbaustufen
 Das im Bild 12 gezeichnete Relais mit 4 Umschaltkontakten ermöglicht die Fahrtrichtungsumschaltung auf dem Gleisabschnitt. Der enorme Vorteil dieser Verschaltung ist, daß man auf die gleichen ABS-Schaltverstärker und Besetztmelder auch nach der Umpolung der Fahrspannung zurückgreifen kann.  Ebenso von Vorteil ist, daß die Umschaltung in allen Ausbaustufen eingebaut werden kann. Wenn sie also in Bild 6 die Drahtbrücken weglassen und stattdessen das Umschaltrelais aus Bild 12 dort einbauen, ist auch dort schon der Fahrtrichtungswechsel möglich.  Der Fahrtrichtungswechsel ist also mit den Punkten 5.2 bis 5.7 ohne Einschränkungen möglich.  Die Umpolung erreicht man durch Anlegen der Steuerspannung am STE GEGENRICHTUNG AUTOMATISCH. An den Ausgängen STA RM GEGENRICHTUNG und STA RM NORMALRICHTUNG stehen die Signale abhängig von der Stellung des Umpolrelais zur Verfügung.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.9     Rangiermöglichkeit
 Hat man wenigstens die Ausbaustufe laut Punkt 5.6 und die Fahrtrichtungsumschaltung eingebaut, so kann man durch Einbau eines Relais mit einem Umschaltkontakt die Möglichkeit schaffen, eine externe Fahrspannung z. B. zum Rangieren auf die ABS-Schaltverstärker zu schalten. Diese Spannung benötigt aber mindestens Rechteckimpulse, wie die der ABS-Regelung, um die ABS- Schaltverstärker richtig anzusteuern. Mit dem Umschalter des Relais wird die ABS- Regelungsspannung von den LV's getrennt und gleichzeitig die getaktete Rangierfahrspannung auf die LV's geschaltet.  Das Relais wird über den STE RANGIEREN EIN ein- bzw. ausgeschaltet. Damit man die automatische Fahrtrichtungsumschaltung nicht stört, wird die Umpolung über einen entkoppelten STE GEGENRICHTUNG RANGIEREN realisiert. Hierzu sehe man im Bild 13 nach.  Die Fahrspannungsregelung (Festspannungsregler) ist im Bild bereits mit eingezeichnet. Näheres unter 5.10.
5.10     Spannungsregelung und Hilfsspannung
 Ebenso wie die Fahrtrichtungsumpolung unter Punkt 5.8 ist auch der Festspannungsregler und die Hilfsspannung bereits ab der unter Punkt 5.2. beschriebenen Verschaltung ohne Einschränkungen einsetzbar (und in den Bildern eingezeichnet). Die Aufgabe der Hilfsspannung wurde bereits unter 4.7 beschrieben.
 Der Festspannungsregler ermöglicht eine immer gleich hohe Fahrspannung auf dem Gleisabschnitt unabhängig von der momentanen Belastung. Die Fahrspannung des Gleisabschnittes ist ebenso wie die LV's und BM dadurch auch kurzschlußgeschützt.
 In der neuesten Platinenversion ist die Möglichkeit gegeben, einen zweiten Festspannungsregler für die Steuerspannung einzubauen. Dies ist nur notwendig, wenn eine einzelne Platine betrieben werden soll. Man kann die Spannungseingänge Fahr- und Steuerspannung an der Steckverbindung miteinander verbinden. Man benötigt somit nur eine Spannungsquelle, die die Platine versorgt

 Die in den Bildern 7 bis 13 eingezeichneten Spannungsregler könnten auch entfallen. In diesem Falle wird 'IN' und 'OUT' gebrückt und die Diode nach 'OUT' entfällt. Da diese Baugruppe für mich jedoch immer dazugehört und ich nicht Dutzende von Bildern zeichnen wollte, muß man sich halt den Spannungsregler weg- und die Brücke reindenken. Selbiges gilt für die Diode am Eingang Hilfsspannung. Einfach wegdenken.
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© 04 by
Stefan Diwo
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zuletzt geändert am
10. Mai 2004
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